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Die Sonne löst vielerlei Emotionen in uns aus und sorgt vor allem für eine positive Stimmung. Der Mensch braucht die Sonne und das Licht! Aber dies hat auch seine Nachteile, wenn die Haut nicht ausreichend mit Sonnenpflege-Produkten geschützt wird. Wir raten zu kontrolliertem Sonnengenuss, der die positiven Auswirkungen der Sonne unterstützt!

Vitamin D für den Körper: Der Körper bildet durch die Sonnenbestrahlung Vitamin D. Dieses Vitamin wird für den Muskel- und Knochenaufbau benötigt.
Erhöhung der Stabilität: Die Sonne wirkt stabilisierend auf Psyche, Blutkreislauf, Nerven und Herz.
Steigerung der Leistungsfähigkeit: Wir sind leistungsfähiger, wenn die Sonne scheint.
Das Immunsystem ankurbeln: Sonne stimuliert das Immunsystem.
Krank sein – adé: Der Körper ist dank der Sonnenstrahlen resistenter gegen Krankheiten.
Braune Haut: Die Sonne belebt unsere Hautpigmente und regt dadurch die Bräunung der Haut an.
Aufbau des hauteigenen Sonnenschutzes: Neben der Bräunung wird auch die Bildung des hauteigenen Sonnenschutzes beschleunigt.

Hautalterung: Die lichtbedingte Hautalterung nimmt zu.
Hautkrebs: Sonne erhöht das Hautkrebsrisiko.
Schwäche: Ein zu intensives Sonnenbad wirkt ermüdend und schwächt die Konzentration.
Augen: Sonnenstrahlen schädigen die Augen.
Immunsystem: Zu viel Sonnen erschöpft allerdings das Immunsystem.
Blut: Sonne verändert die Blutzusammensetzung.
Begleiterscheinungen: Hautschädigungen, Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen können durch Sonnenstrahlung hervorgerufen werden.
Körperbelastung: Zu viel Sonne belastet das Herz, den Kreislauf und die Nerven.
Die Haut schützt sich bis zu einer gewissen Dosis Strahlung selbst (Eigenschutzzeit). Sonnenschutzmittel verlängern den Sonnenschutz der Haut und wirken der lichtbedingten Hautalterung entgegen. Daher spielen verschiedene Faktoren bei der Wahl des Sonnenschutzes eine Rolle.

Ein auf deinen Sonnentyp abgestimmtes Sonnenschutzmittel solltest du ab jetzt immer dabei haben, denn der Eigenschutz deiner Haut reicht nicht aus. Eigenschutz nennt man die Zeitspanne, in welcher der Eigenschutzmechanismus die Haut vor UV-Strahlung schützt. Während dieser Zeit entstehen keine Hautschäden!
Bei sehr hellen Hauttypen beträgt diese Zeit allerdings nur 5-10 Minuten - greife daher bei deinem nächsten Sonnenbad auf jeden Fall zu einem Sonnenschutzmittel und beachte dabei die folgenden, von uns zusammengestellten Tipps!
Es gibt eine große Auswahl an Sonnenpflegeprodukten. Da kann man schon mal den Überblick verlieren! Deshalb haben wir Kriterien zusammengestellt, die eine gute Sonnenpflege kennzeichnen:
UV-Schutz: UV-A-Strahlen bräunen die Haut, ohne einen Sonnenbrand zu hinterlassen, bewirken jedoch die Hautalterung. UV-B-Strahlung regt die Pigmentbildung an, fördert andererseits aber Sonnenbrand. Durch die richtige Sonnenpflege dringt nur ein geringerer Teil an UV-Strahlung in die Haut.
Wasserfestigkeit: Wasserfeste Sonnenpflege schützt Ihre Haut während des Badens im Wasser. Wasserfestigkeit sorgt dafür, dass sich die Sonnenpflege beim Baden weniger schnell auflöst. Wichtig: Nach dem Baden solltest du deinen Sonnenschutz auffrischen, sonst verliert er seine Wirkung.
Lichtschutzfaktor: Der Lichtschutzfaktor in der Sonnenpflege verlängert die Dauer des Sonnenbades. Es gilt die Faustregel: Eigenschutzzeit x LSF = Dauer des Sonnenschutzes. Beispiel: Beträgt die Eigenschutzzeit 10 Minuten, ist die Haut durch ein Sonnenschutzmittels mit LSF 30 insgesamt 300 Minuten (5 Stunden) geschützt.
Was ist LSF? Mehr erfahren

Verschiedene Sonnenschutz-Texturen bieten unterschiedliche Vorteile und Anwendungsbereiche. Egal für welche Textur du dich entscheidest, wichtig ist, dass der Sonnenschutz regelmäßig und ausreichend aufgetragen wird, um optimalen Schutz vor schädlichen UV-Strahlen zu gewährleisten.
Sonnencreme: Diese klassische Form des Sonnenschutzes bietet eine reichhaltige, dicke Textur, die sich ideal für trockene Haut eignet. Sie zieht etwas langsamer ein, sorgt aber für intensiven Schutz und ist oft wasserfest, was sie perfekt für Strandtage macht.
Sonnenmilch: Leichter als Sonnencreme, zieht Sonnenmilch schneller in die Haut ein und hinterlässt ein weniger fettiges Gefühl. Sie eignet sich gut für den täglichen Gebrauch und ist besonders angenehm auf normaler bis leicht trockener Haut.
Sonnenschutz-Gel: Sonnenschutz-Gel ist ideal für fettige und zu Akne neigende Haut. Es hat eine leichte, oft kühlende Textur, die schnell einzieht und kein fettiges Gefühl hinterlässt. Dank seiner erfrischenden Wirkung ist es auch bei sportlichen Aktivitäten sehr beliebt.
Sonnenspray: Diese Variante bietet eine einfache und schnelle Anwendung, besonders auf schwer erreichbaren Stellen wie dem Rücken. Sonnenspray zieht schnell ein und hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl. Es eignet sich hervorragend für unterwegs und sportliche Aktivitäten.
Gesicht: Erwachsene & Kinder ca. 1 TL
Körper: Erwachsene ca. 4 EL & Kinder ca. 2 EL
Menge:
Für den Körper eines Erwachsenen benötigt man ca. vier Esslöffel Sonnencreme. Trage lieber zu viel als zu wenig auf, denn nur so erreichst du den angegebenen Lichtschutzfaktor.
Zeitpunkt:
Beginne bereits im Frühling mit Sonnenschutz mit einem LSF 15. Denn es ist wichtig, dass die Haut nach den dunklen Wintermonaten erst wieder langsam an die Sonne gewöhnt wird. So hat die Haut genügend Zeit, um ihren natürlichen Eigenschutz aufzubauen.
Trage die Sonnencreme ca. 20 Minuten vor dem Sonnenbad auf. So hat die Creme Zeit, in die Haut einzuziehen.
Auftragen: Verteile die Sonnencreme großzügig und gleichmäßig auf allen Hautpartien, die der Sonne ausgesetzt sind. Vergiss nicht, dich nach dem Schwitzen oder Baden erneut einzucremen.
Körperstellen: Besonders wichtig ist der Schutz empfindlicher Stellen wie Gesicht, Ohren, Lippen, Nacken, Füße und Hände. Diese Partien solltest du extra dick eincremen.
Nachcremen: Sonnencreme verliert durch Schwitzen und Baden an Wirkung. Creme dich daher alle zwei bis drei Stunden nach, selbst wenn die Creme wasserfest ist.

Vor dem Urlaub
Lege dir einen ausreichenden Vorrat an Sonnenschutzmitteln zu. Beachte bei der Auswahl des Lichtschutzfaktors Folgendes: Wie hoch ist die Strahlungsintensität am Urlaubsziel? Wie empfindlich reagierst du auf Sonne (Sonnen-Hauttyp beachten)?
Im Urlaub
In der Mittagszeit (11-16 Uhr) solltest du besonders vorsichtig sein und die Sonne meiden, da die Sonneneinstrahlung dann am stärksten ist.
Versorge deinen Körper mit genügend Flüssigkeit. Besonders nach einem Sonnenbrand benötigt der Körper zur Regeneration Flüssigkeit, deshalb solltest du viel Wasser trinken.
Auch luftige, dünne, lange Kleidung und ein Sonnenhut bieten zusätzlichen Schutz vor starker Sonnenstrahlung.
Lass deiner Haut Zeit, sich an die Sonne zu gewöhnen. Wer ungebräunte Haut der prallen Sonne aussetzt, riskiert leichtfertig einen Sonnenbrand!
Denk auch daran, nicht so offensichtliche Körperstellen, wie den Nacken, die Ohren, die Kniekehlen oder die Füße, einzucremen.
Im Gebirge benötigst du einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Pro 400 Höhenmeter nimmt die Intensität der UV-B-Strahlung um 4% zu.
Reinige deine Haut nach dem Sonnen gründlich von Sand und Meerwasser und trage After-Sun-Produkte auf.
Nach dem Urlaub
Jetzt fett- und feuchtigkeitsspendende Hautpflegeprodukte benutzen, keine After-Sun-Produkte mehr verwenden.