Wir arbeiten fortlaufend an einer Optimierung unserer CO2-Bilanz und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz.
Im Einzelhandel verursacht die Ausleuchtung der Verkaufsflächen einen erheblichen Stromverbrauch. Wir ersetzen herkömmliche Leuchtmittel daher sukzessive mit LED-Lichtquellen. Denn diese verbrauchen weniger Energie und haben eine längere Lebensdauer. Zudem sind sie frei von Quecksilber und können nach dem Gebrauch größtenteils recycelt werden. Bislang haben wir rund ein Drittel der eigenbewirtschafteten Gesamtverkaufsfläche und einen Großteil unserer eigenbewirtschafteten Parkhäuser weitgehend mit LED-Leuchtmitteln ausgestattet.
Auch bei unseren Großkälteanlagen setzen wir auf Effizienzmaßnahmen. Nach und nach erneuern wir unsere Anlagentechnik mit nachhaltigeren Modellen. Mit jeder Modernisierung senken wir den Energiebedarf und damit auch den CO2-Ausstoß. Gleichzeitig streben wir den Einsatz von Kältemitteln mit einem geringstmöglichen Global Warming Potential (GWP)-Wert an und platzieren Kältemittel dieser Art und Güte – inkl. natürlicher Kältemittel – als Vorgabe bei unseren Lieferanten.
Im Bereich der IT arbeiten wir kontinuierlich daran, die Ressourceneffizienz unserer IT-Infrastruktur zu verbessern. In der Vergangenheit wurden zahlreiche Anwendungen in einem klassischen Rechenzentrumsbetrieb mit dedizierten Serverkapazitäten betrieben.
Im Rahmen unserer IT-Strategie verfolgen wir einen Cloud-First-Ansatz, der schrittweise umgesetzt wird. Cloud-Lösungen ermöglichen es, Rechen- und Speicherkapazitäten bedarfsgerecht bereitzustellen und insbesondere auf saisonale Lastschwankungen flexibel zu reagieren.
Durch die bedarfsgerechtere Nutzung von IT-Ressourcen können Überkapazitäten reduziert werden. Dies kann, abhängig von der konkreten Ausgestaltung der IT-Infrastruktur und den eingesetzten Rechenzentrumsleistungen, zu einem geringeren Ressourcen- und Energiebedarf führen. Die tatsächlichen Umweltauswirkungen hängen dabei von verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise der Auslastung, den eingesetzten Technologien und dem Energiemix der jeweiligen Rechenzentren, ab.
