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Der Bikini ist längst fester Bestandteil des Sommers. Dabei ist der Zweiteiler in der Geschichte der Damen-Bademode noch relativ jung und wurde erst in den 1960er Jahren gesellschaftsfähig. Heute ist er vom Strand nicht mehr wegzudenken. Vom Neckholder-Bikini über Balconette-Varianten bis hin zum High-Waist-Bikini: Die Möglichkeiten, die der Zweiteiler bietet, sind schier grenzenlos.
Doch welches Modell passt zu welchem Figurtyp? Tauche mit uns ein in die Vielfalt der Bikini-Styles und entdecke, wie du deine individuellen Vorzüge betonen kannst. Von kurvigen Silhouetten bis hin zu sportlich-schlanken Figuren – wir zeigen, wie du dich in diesem Sommer im Bikini rundum wohl und selbstbewusst fühlst!

Ein Bandeau-Bikini besteht aus einem Oberteil ohne Träger, das horizontal über die Brust verläuft und normalerweise elastisch ist, um einen sicheren Sitz zu gewährleisten.
★ Sehr empfehlenswert ist der Bandeau-Bikini bei kleiner Oberweite, breiten Schultern oder kleiner Taille. Ein Bandeau-Oberteil mit Raffungen, Drapierungen oder Polsterung kann die Oberweite optisch vergrößern. Der horizontale Ausschnitt des Bandeau-Tops lenkt die Aufmerksamkeit auf den Brustbereich und kann dazu beitragen, Breite der Schultern optisch auszugleichen.

Der Bustier-Bikini besticht durch sein sportliches Aussehen. Die Form erinnert an ein bauchfreies Tanktop. Er sitzt besonders bequem und kommt ohne Cups oder Bügel aus. Im Gegensatz zum klassischen Bikini-Oberteil gibt es auch keinen Verschluss am Rücken.
★ Empfehlenswert ist der Bustier-Bikini besonders für Frauen mit kleinerer Oberweite.

Der Bügel-Bikini ist der Klassiker unter den Varianten und erinnert an einen Bügel-BH. Die eingearbeiteten Bügel aus Draht oder Plastik geben nicht nur Halt, sondern sorgen für eine wohlgeformte Oberweite.
★ Er steht sowohl Frauen mit großen als auch mit kleinen Brüsten. Zusätzlich gibt es ihn in mehreren Varianten (z.B. mit und ohne Cups, etc.).

Wer sich nach ein bisschen mehr Oberweite sehnt, der ist mit einem Push-up-Bikini bzw. einem Super Push-up-Bikini gut beraten. Durch gepolsterte Einlagen wird zum Beispiel aus einem A-Cup mal schnell ein B-Körbchen.
★ Nicht nur für Frauen mit kleiner, sondern auch mit großer Oberweite erweist sich der Push-up-Bikini oftmals als gute Entscheidung, da er zusätzlichen Halt bietet und die Brust schön formt. In den meisten Fällen lassen sich die Polsterungen herausnehmen.

Die Träger dieser angenehm zu tragenden Modelle werden hinter dem Nacken gebunden. Sie lenken den Blick auf Dekolleté, Hals und Schultern.
★ Für Frauen mit breiten Schultern ist er optimal, da diese dadurch feiner wirken. In Kombination mit einer Badeshorts sieht der Neckholder-Bikini besonders gut aus.

Wie der Name schon verrät, zeichnet sich der High-Waist-Bikini durch ein hochgeschnittenes Höschen aus. Schon seit den 1950er Jahren ist der Stil absolut angesagt. Dazu kann eigentlich jedes Bikini-Oberteil getragen werden.
★ Der High-Waist-Bikini lässt breite Hüften schmaler erscheinen und kaschiert den Bauch wunderbar.

Der Brazilian-Bikini verdankt seinen sexy Charme dem knappen Höschen. Kurven kommen damit perfekt zur Geltung. Seinen Ursprung hat er in Lateinamerika.
★ Sehr empfehlenswert ist der Brazilian-Bikini für Frauen mit weniger Taille, denn durch Schnitte, Details oder Muster schafft der Brazilian Bikini zusätzliche Kurven und eine feminine Silhouette. Bei einer apfelförmigen Figur lenkt der Brazilian Bikini mit einen hohen Beinausschnitt und einen knappen Schnitt die Aufmerksamkeit auf die Beine.

Sport Bikinis haben zusätzlich noch eingearbeitete Verstärkungen im Stoff, ein Unterbrustband und stabile, am Rücken überkreuzte Träger bzw. sind im sogenannten Racerback-Stil gehalten, damit bei heftigen Bewegungen im Wasser nichts verrutscht.
★ Ein Sport-Bikini mit einem betonten Oberteil kann helfen das Augenmerk auf den Oberkörper zu lenken und breite Hüften auszugleichen. Auch Frauen mit weniger Taille können mit Details wie Raffungen, Farbblöcken oder Texturen Kurven schaffen und die Illusion einer Sanduhrfigur erzeugen.

Der Triangel-Bikini heißt so, weil seine Körbchen eine Triangel-ähnliche Form aufweisen. Er kommt als Neckholder-Bikini daher – an den Spitzen der Cups sind schmale Bänder befestigt, die im Nacken geschnürt werden.
★ Er steht Frauen mit zierlicher Figur und kleiner bis mittlerer Oberweite am besten.

Dieses feminine Modell besitzt Dreiviertel-Cups mit formenden Halbschalen oder Bügeln, wodurch ein guter Halt garantiert wird. Die Träger sitzen in der Regel weit außen. Erhältlich sind sie aber auch als Neckholder- oder trägerlose Variante.
★ Der Balconette Bikini eignet sich für jede Art von Oberweite und zaubert ein umwerfendes Dekolleté. Es ist die perfekte Kombination aus Komfort und Stil, die den Balconette Bikini zum Liebling aller Frauen macht.

Shapewear gibt es auch in Bikiniform. Durch die aus figurformendem Material bestehende Hose wird die Haut am Bauch gestrafft. Bügel und Stäbchen an der Seite des Bikini-Oberteils sorgen für einen sicheren Halt.
★ Shaping-Bikinis sind eine gute Wahl für Frauen, die Wert auf Komfort, Unterstützung und eine schmeichelhafte Passform legen, unabhängig von ihrer Figur. Er betont Kurven und schafft gleichzeitig eine glatte Silhouette.
Bikinis kannst du in der Regel als Set kaufen, damit Ober- und Unterteil perfekt zusammenpassen. Natürlich ist es aber auch möglich, die Teile einzeln zu kaufen oder selbstständig zu kombinieren.
Was Farben und Muster sowie Applikationen angeht, ist die Bikini-Mode jedes Jahr unterschiedlichen und neuartigen Trends unterworfen. Von ausgefallenen Bikinis – beispielsweise mit Cut-outs oder im Vintage Look bis hin zu schlichten und dezenten Looks – hier ist alles dabei.
Die erhältlichen Muster und Besonderheiten lassen ebenfalls keine Wünsche offen. Blumenprints oder tropische Musterungen wirken nicht nur frisch, sondern lenken von Problemzonen geschickt ab.
Bei einem eher kräftigen Körperbau sind Fransen sehr vorteilhaft. Seitliche Schnürungen oder Rüschen sind weitere Highlights, die den Bikini zu etwas ganz Besonderem machen.
Punkte und Streifen stehen stets hoch im Kurs.
Ein Animal Print, wie zum Beispiel bei einem Bikini im Leoparden-Muster, ist immer ein Blickfang.
Es gibt Bikinis sowohl in kleinen als auch großen Größen. Wichtig ist ausschließlich, dass du dich darin wohlfühlst.
Es ist wichtig, deine genaue Größe zu kennen und verschiedene Marken und Modelle auszuprobieren, da die Größen variieren können. In der Regel entspricht die Bikini-Größe deiner BH-Größe für das Oberteil und deiner Hosen- oder Kleidergröße für das Unterteil.
Grundsätzlich gibt es keine Bikinis, bei denen man den Bauch nicht sieht. Aber es gibt den Tankini: Er ist die optimale Lösung, wenn du deinen Bauch verdecken und trotzdem nicht auf einen Zweiteiler verzichten möchtest. Ähnlich wie beim Bikini kannst du zwischen verschiedenen Stilen wählen. Es gibt den Tankini im Bandeau-, Neckholder-, Bügel- oder Push-up-Stil.
Bikinis werden oft aus Materialien wie Nylon, Polyester, Lycra und Elasthan hergestellt, die elastisch und schnell trocknend sind. Einige bevorzugen auch nachhaltige Materialien wie recyceltes Nylon oder Polyester.
Es wird empfohlen, Ihren Bikini nach jedem Gebrauch von Hand mit kaltem Wasser und einem milden Reinigungsmittel zu waschen und ihn flach zum Trocknen zu legen, um die Lebensdauer des Materials zu verlängern.
Vermeide es, deinen Bikini in chlorhaltigem Wasser zu tragen, und spül ihn nach dem Schwimmen im Meer oder Pool gründlich aus. Verwende auch keinen Weichspüler, da dieser das Material beschädigen kann.
Beides hat seine Vor- und Nachteile. In einem Geschäft kannst du verschiedene Stile anprobieren und die Passform überprüfen, während Online-Käufe oft eine größere Auswahl und Bequemlichkeit bieten.
Dies hängt von deinem individuellen Körpertyp ab. Zum Beispiel können Frauen mit einer sanduhrförmigen Figur oft verschiedene Stile tragen, während Frauen mit einem Apfel- oder Birnenförmigen Körper möglicherweise Stile bevorzugen, die ihre Figur ausgleichen.
Lies hier, wie du bestimmte Problemzonen kaschieren kannst!