Du hast dein Lieblingsbadeteil auf GALERIA.de bereits gefunden? Perfekt! Damit du möglichst lange Freude an Badehose oder Bikini hast, ist die entsprechende Pflege das A und O. Um Badesachen richtig zu pflegen, ist es wichtig, vorab zu wissen, aus welchem Material sie bestehen und wie empfindlich der jeweilige Stoff ist. Damit deine Badesachen auch nach mehrmaligem Tragen noch super aussehen und du darin am Strand oder im Schwimmbad eine gute Figur machst, erklären wir dir unter anderem, wie du Badehose, Bikini und Co. richtig wäschst.
Möchten du deine Badesachen richtig waschen und pflegen, solltest du über die in der Herstellung verwendeten Materialien Bescheid wissen. Bademode wird heute in erster Linie aus Chemiefasern hergestellt. Die synthetischen Fasern verfügen über Eigenschaften, die der Badebekleidung und auch Ihnen zugutekommen: Sie sind atmungsaktiv, schnelltrocknend und dehnbar. Die folgenden Materialien kommen häufig bei Badeanzug und Konsorten zum Einsatz (oft auch untereinander vermischt).

Elasthan: Elasthan wird auch als Spandex oder Lycra (Markenname) bezeichnet. Dieser High-Tech-Stoff verfügt über eine außergewöhnlich hohe Dehnbarkeit und Formbeständigkeit und ist reißfester als Gummi. Dadurch laufen Badehose und Co. im Normalfall nicht ein und knittern auch nicht. Gleichzeitig steht Elasthan für einen hohen Tragekomfort und ausreichend Bewegungsfreiheit. Bademode mit Elasthan-Anteilen ist relativ unempfindlich gegen Schweiß, Sonneneinstrahlung, Salz- und Süßwasser.
Polyamid: Polyamid ist auch unter dem Namen Nylon (oder auch Perlon) bekannt. Diese Faser zeichnen lange Haltbarkeit und Leichtigkeit aus. Zudem saugt sich Polyamid nicht mit Wasser voll, trocknet schnell, ist bequem und relativ pflegeleicht.
Polyester: Weltweit ist Polyester unter den Chemiefasern am weitesten verbreitet. Aufgrund seiner guten Chlorverträglichkeit – die deutlich höher ist als bei Elasthan – kommt es oftmals in Reinform für Bademode zum Einsatz. Die Kunstfasern zeichnen sich durch eine hohe Licht- und Wetterbeständigkeit aus und saugen sich nicht mit Wasser voll. Außerdem lässt sich Polyester gut mit Naturfasern mischen.
Polyacryl: Ähnlich wie Polyester basiert die Kunstfaser Polyacryl auf Erdöl und ist sehr licht- und wetterbeständig. Der Stoff fühlt sich angenehm auf der Haut an, ist wollähnlich und wärmespeichernd. Er wird nicht nur in Bademode eingesetzt, sondern auch bei anderen Kleidungsstücken.
Neopren: Wenn von Neopren die Rede ist, denken viele erst einmal an einen Taucheranzug. Aus dem Stoff werden aber auch Bikinis und Co. gefertigt. Neopren beziehungsweise Polychloropren, ist ein dickes, isolierfähiges Material. Außerdem ist der Stoff weich, wärmespeichernd und elastisch. Bei der Verarbeitung von Neoprenanzügen wird der Stoff meist mit Elasthan oder Polyamid laminiert. Die Auswahl des Materials hängt davon ab, wie oft du zum Schwimmen gehst. Ist dies nur gelegentlich der Fall, ist Badebekleidung aus Lycra vollkommend ausreichend. Profischwimmer greifen eher zu Polyester, weil dieses resistenter gegen Chlor ist und länger hält. Geht es um einen verlässlichen UV-Schutz, ist Lycra vorzuziehen.
Tipp: Achte beim Kauf einer Badehose, eines Badeanzugs oder Bikinis darauf, dass das Material gut verarbeitet ist – und blickdicht. Manche weißen Modelle können, wenn sie nass sind, zur Transparenz neigen.
Egal, ob Bikini, Badeanzug oder Badeshorts – Badebekleidung muss viel aushalten. Da wären zum Beispiel Chlor, Sonne, Sonnencreme, grobe Oberflächen, Reibung, Sand oder Salzwasser. Daher ist es essenziell, dass du auf die entsprechende Bademoden-Pflege achtest.
Vor dem ersten Tragen solltest du Badesachen erst einmal waschen, um mögliche Farbrückstände und Chemikalien auszuwaschen. Dafür ist es ausreichend, die Badebekleidung im Waschbecken zu waschen.
Bei einem Besuch im Schwimmbad oder am See ist es ratsam, sich vor dem Anziehen der Badebekleidung mit Sonnencreme einzucremen, um Flecken oder Verfärbungen auf dem Stoff zu vermeiden. Sollte der Stoff doch einmal in Berührung mit Sonnencreme kommen, kann dieser einfach mit etwas Waschmittel mehrere Stunden eingeweicht werden. Auch Gallseife kann bei Grasflecken oder Ähnlichem helfen.
Doch nicht nur Sonnencreme setzt dem Material zu, sondern auch Chlor oder Salzwasser: Wenn sie in die Fasern eindringen, kann das dazu führen, dass der Stoff ausleiert. Deswegen ist es empfehlenswert, den Bikini oder die Badehose daheim zunächst auszuspülen. So werden auch Sandreste effektiv entfernt, bevor es in die Waschmaschine geht.

Beim hygienischen Waschen von beispielsweise einem Badeanzug in der Maschine ist es wichtig, dass ein Feinwaschmittel zum Einsatz kommt. Auf keinen Fall solltest du Weichspüler verwenden, da dieser das Gewebe angreift. Des Weiteren sollten du deine Badesachen im Schon- oder Feinwaschprogramm reinigen. Die Badesachen werden dann bei 30 Grad mit möglichst wenig Umdrehungen gewaschen. Besteht die Badekleidung aus Neopren, darfst du diese auf keinen Fall in die Waschmaschine geben. Sie muss außerdem kalt gewaschen werden. Um das Material zu schonen, ist eine gründliche Reinigung nicht allzu häufig anzuraten. Sinnvoll ist aber auf jeden Fall das Ausspülen nach dem Tragen.
Nach dem Waschen ist das richtige Trocknen angesagt: Die Badesachen solltest du nicht der direkten Sonne aussetzen – das bleicht aus –, sondern sie im Schatten trocknen lassen, am besten auf einem Handtuch. Auf den Trockner solltest du ebenfalls verzichten. Pass auch bei rauen Flächen auf, denn feine Materialien können bei Kontakt damit schnell reißen. Hier kann ein Handtuch zum Unterlegen Abhilfe schaffen.
Schaue vorm Waschen auf das Etikett in deinem Badeanzug, Bikini oder Ihrer Badehose. Darin steht eine Empfehlung, wie du deine Badesachen waschen solltest. Nutzt du zudem ein Wäschenetz, schont das das Material zusätzlich.
Wenn du diese Tipps und Tricks zur Pflege deiner Badesachen berücksichtigst, sollte der langen Freude an Badehose, Bikini und Co. eigentlich nichts mehr im Wege stehen.