Alpina
Skihelm "Arber Visor", Hartschale, stoßdämpfend
179,95 €
Inhaltsübersicht
Skihelme sind spezielle Schutzhelme, die beim Skifahren getragen werden, um den Kopf im Fall eines Sturzes oder Aufpralls zu schützen. Gleichzeitig halten sie den Kopf durch eine spezielle Isolierung angenehm warm und verhindern so ein Auskühlen auf der Piste. Zudem bietet ein Skihelm Schutz vor Wind, Schnee oder Regen. Neben einer gut sitzenden Skibrille sollte ein Ski- bzw. Snowboardhelm zur Wintersportausrüstung von Ski- und Snowboard-Fans unbedingt dazugehören. Auf welches Modell die Entscheidung fällt, hängt von den eigenen Tragevorlieben und -ansprüchen ab.
Es gibt Skihelme mit und ohne Visier. Skihelme mit integrierter Audio-Funktion machen das Musikhören oder Telefonieren auf der Piste ohne Abnehmen des Helms möglich. Sie lassen sich beispielsweise mit dem Mobiltelefon koppeln.
Es ist wichtig, dass ein Skihelm gut passt und bequem ist, da ein schlecht sitzender Helm keine volle Schutzleistung bietet. Zudem gibt es eine Reihe von Sicherheitsstandards, die kennzeichnen, welche Anforderungen ein Helm erfüllt. Dazu gehören beispielsweise die beiden Standards „ASTM F2040“ (US-amerikanischer Standard) als auch „CE EN 1077“ (europäischer Standard). Sie kategorisieren unter anderem Schutzleistungen wie:
Schlagfestigkeit, Durchdringungswiderstand, Stoßdämpfung oder die Festigkeit der Riemen.
Bei In-Mold-Skihelmen wurden die Schale des Helms sowie der polsternde Schaumstoffkern während des Herstellungsprozesses zu einer Einheit verbunden. Die Technologie soll den Helm leichter und widerstandsfähiger machen. Die MIPS-Technologie erhöht die Schutzwirkung von Skihelmen ebenfalls. MIPS steht für „Multi-Directional Impact Protection System“. Indem die Rotationskräfte, die beim Aufprall wirken, abgemildert sind, soll das Risiko schwerer Kopfverletzungen im Fall eines Sturzes reduziert werden.
Der eigene Kopfumfang gibt Aufschluss darüber, welche Skihelm-Größe die richtige ist. Gemessen wird der Umfang des Kopfes etwa 2,5 Zentimeter über den Augenbrauen und den Ohren. Das Maßband sollte eng anliegen, aber nicht zu straff sitzen.
Viele Skihelm-Hersteller geben in einer Größentabelle die passende Helmgröße für den jeweiligen Kopfumfang an. Eine Anprobe ist jedoch unerlässlich, um die richtige Größe zu ermitteln. Der Helm sollte fest, aber bequem sitzen und keinen übermäßigen Druck auf Stirn und Schläfen ausüben. Der Kinnriemen sollte nicht zu locker, aber auch nicht zu eng eingestellt werden.
Wer eine Mütze unter dem Skihelm tragen möchte, sollte eine möglichst dünne Variante aus wärmeisolierenden Materialien wie Fleece, Wolle oder Synthetik wählen. Sehr dicke Mützen beeinträchtigen den sicheren Sitz eines Skihelm und damit seine Schutzleistung. Zusätzliche Wärme und Komfort bieten auch Kopfbänder oder Skimasken, die speziell für das Tragen unter Skihelmen konzipiert wurden. Auf GALERIA.de findet sich eine große Auswahl an funktionaler Wintersport-Bekleidung.
Die individuelle Lebensdauer eines Skihelms ist von verschiedenen Faktoren abhängig, unter anderem der Häufigkeit und Intensität der Nutzung, der Qualität des Helms sowie den Bedingungen, unter denen er verwendet wird.
Unabhängig von äußeren Abnutzungserscheinungen oder Beschädigungen empfehlen Hersteller, einen Skihelm nach etwa drei bis fünf Jahren auszutauschen, um Materialermüdung entgegenzuwirken und ausreichend hohen Schutz gewährleisten zu können.
Ski- und Snowboardhelme sind im Allgemeinen sehr ähnlich konzipiert und bieten vergleichbaren Schutz. Es gibt jedoch einige Design-Unterschiede, die auf die unterschiedlichen Anforderungen der jeweiligen Wintersport-Disziplin zurückzuführen sind.
Snowboardhelme sind oft etwas größer und runder geformt als Skihelme, um Platz für eine Mütze oder Kapuze zu bieten. Skihelme sind dagegen eher flach geformt und liegen enger am Kopf an, um den Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten zu reduzieren.
Auch, wenn beide Helmtypen dafür konzipiert sind, den Kopf vor Verletzungen zu schützen, sollten Skihelme nicht als Fahrradhelme oder umgekehrt getragen werden.
Beide Varianten unterscheiden sich in Bezug auf Konstruktion und Schutzleistung. So sind Fahrradhelme beispielsweise deutlich leichter und besser belüftet als Skihelme.