Inspirationen Ratgeber Jeans-Ratgeber

Wie finde ich die perfekte Jeans? Was sind die aktuellen Trends? Welche Jeans passt zu mir? Der GALERIA Jeans-Ratgeber liefert Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Die Jeans – ein Fashionpiece, das nie aus der Mode kommt

Kaum ein Kleidungsstück ist so beliebt wie die Jeans. Das wusste schon David Dundas, als er 1977
sang: „When I wake up. In the morning light. I pull on my jeans. And I feel all right“, was so viel heißt
wie: Wenn ich im Morgenlicht aufwache, ziehe ich meine Jeans an und fühle mich hervorragend. Die
Jeans symbolisiert ein Lebensgefühl und ist auch heute noch ein zeitloser Klassiker. Durchschnittlich
acht Paar Jeans besitzt jeder Deutsche in seinem Schrank. Ungefähr 5,4 Milliarden Euro Umsatz pro
Jahr erzielt die Jeans-Branche in Deutschland.
 

Die Erfolgsstory der Nietenhose

Alles begann Mitte des 19. Jahrhunderts in Amerika. Levi Strauss, ein aus Bayern stammender
jüdischer Industrieller, wanderte 1847 nach Amerika aus und eröffnete 1853, als das Land vom
Goldrausch erfasst wurde, in San Francisco ein Textilwarengeschäft. Dort verkaufte er zunächst
Stoffe und Zeltplanen aus Segeltuch. Dann kam ihm eine Geschäftsidee: Er begann für die Goldgräber
strapazierfähige Arbeitshosen aus Segeltuch, sogenannte Duck Pants, zu entwerfen. Jedoch erwiesen
sich die Hosen als nicht stabil genug und die Taschen rissen, wenn die Goldgräber sie mit Steinen
vollstopften.

1870 hatte einer von Levis Kunden, der Schneider Jacob Davis, einen genialen Einfall. Er verstärkte
die Hosen an den Gesäß- und Seitentaschen mit Nieten. Weil sich Davis die Patentierung der
Nietenhose nicht alleine leisten konnte, wandte er sich an Levi Strauss. So wurden die beiden zu
Geschäftspartnern und erhielten 1873 schließlich das Patent. Die „Waist Overalls“ wurden zum
Verkaufsschlager und entwickelten sich zum Dresscode der Arbeiterschaft. Der anfangs verwendete
Segeltuchstoff wurde bald durch einen blau gefärbten Baumwollstoff ersetzt. Diesen bezogen Levi
und Davis aus der französischen Stadt Nîmes, er hieß ursprünglich „Serge de Nîmes“ (Gewebe aus
Nîmes). Daraus wurde bald die Bezeichnung Denim.
Zu Lebzeiten von Strauss und Davis hieß die Jeans jedoch noch nicht Jeans, sondern es blieb vorerst
bei den „Waist Overalls“ (Hüftoverall). Der Begriff Jeans kam erst viel später im 20. Jahrhundert auf
und leitet sich von der italienischen Stadt Genua (französisch: Gênes) ab, dem damaligen Zentrum für
Baumwollstoffe, welche von dort in die USA importiert wurden.
 

Von der Arbeits- zur Kulthose: wie die Jeans zur Alltagskleidung für jeden wurde


Ursprünglich als reine Arbeitsbekleidung für Minenarbeiter, Goldgräber, Holzfäller und später auch
Cowboys konstruiert, entwickelte sich die Hose erst im 20. Jahrhundert allmählich zur populären
Freizeitkleidung für jedermann. Dies begann in der Zeit der Weltwirtschaftskrise, als viele Amerikaner
Ferien auf Cowboy-Ranches im Westen des Landes machten und die Jeans als Freizeithose mit in ihre
Heimat brachten. Filmikonen wie John Wayne trugen dabei erheblich zum Kultstatus der Jeans bei,
indem sie sich in ihren Westernfilmen in dieser Hose zeigten.
Nach Europa und somit auch nach Deutschland gelangte die Jeans schließlich erst nach dem Zweiten
Weltkrieg durch amerikanische Soldaten. Unter Jugendlichen wurde sie in den 1950er Jahren zum
Symbol für Unabhängigkeit und Rebellion gegen den konservativen Zeitgeist. 1953 wurde in
Deutschland unter dem Namen „Girls-Camping-Hose“ die erste Jeans für Frauen produziert. In den
1960er Jahren wurde die Jeans zum massentauglichen Produkt und etablierte sich als Kultobjekt.
An der Ursprungsform der Hose hat sich seit ihrer Erfindung nichts geändert. Die klassische Jeans war
gekennzeichnet durch fünf Taschen, mehrere Gürtelschlaufen, sechs Nieten, die hervorstechende
Steppnaht, einen Knopf mit Reißverschluss oder einer Knopfleiste. Lediglich das Design, der Stil und
der Schnitt wandelten sich im Laufe der Jahre und waren auch immer Ausdruck ihrer jeweiligen Zeit.
Gerade solche Eigenschaften wie Wandelbarkeit und Bequemlichkeit machen die Jeans zur Nummer
eins unter den Hosen.

 

 

Unser Ratgeber: Auf alle wichtigen Fragen die passende Antwort

Die richtige Jeans zu finden ist bei der gigantischen Auswahl, die heute auf dem Markt ist, manchmal
gar nicht so einfach. Zum Glück gibt es unseren Jeans-Ratgeber, der auf alle wichtigen Fragen die
passende Antwort parat hat, damit jeder in unserem Onlineshop seine Lieblingsjeans bestellen kann.
Unser Ratgeber umfasst die folgenden Themen:
 

  •  Passformen Damen und Herren: Davon gibt es eine ganze Menge. Aber keine Sorge, wir
    erklären die wichtigsten Schnittformen von Damen- und Herrenjeans. Außerdem zeigen wir,
    welche Passform am besten für welchen Typ und welchen Anlass geeignet ist. 

     
  • Jeans-Berater nach Figur: Jeder sollte mindestens eine optimal sitzende Jeans im Schrankhaben. Deswegen dreht sich hier alles um die Frage „Welche Jeans passt zu mir? Wie betontbzw. kaschiert die Jeans meine Figur? Welche Jeans lässt sich mit welcher Figur tragen?“

     
  •  Jeans-Trends: Hier bringen wir in Erfahrung, welche Jeans-Looks gerade angesagt sind und werfen einen Blick auf die Trends vergangener Zeiten. Schon mal etwas von Flanking gehört? Was sich dahinter verbirgt, verraten wir ebenfalls auf unserer Trendseite.

     
  • Jeans-Wissen: Auf dieser Seite haben wir alles Wissenswerte zur Jeanshose gesammelt. Denn bevor das Einkaufen im Jeans-Shop losgeht, ist es wichtig, einige Dinge vorab zu überlegen und zu wissen, wie beispielsweise auch die eigene Größe zu kennen. Auch Infos zum Material haben wir hier (Link…) aufbereitet.

     
  • Jeans-Pflege: Auf die richtige Pflege kommt es an, so auch bei der Jeans. Denn diese wird so oft getragen wie kaum eine andere Hose. Da sind Fragen wie, wie man Jeans am besten wäscht und wie oft man sie waschen sollte, von nicht geringer Bedeutung. Darum geht es unter anderem auf unserer Seite rund um die Jeanspflege.
     

Die Jeans – ein Fashionpiece, das nie aus der Mode kommt

Kaum ein Kleidungsstück ist so beliebt wie die Jeans. Das wusste schon David Dundas, als er 1977
sang: „When I wake up. In the morning light. I pull on my jeans. And I feel all right“, was so viel heißt
wie: Wenn ich im Morgenlicht aufwache, ziehe ich meine Jeans an und fühle mich hervorragend. Die
Jeans symbolisiert ein Lebensgefühl und ist auch heute noch ein zeitloser Klassiker. Durchschnittlich
acht Paar Jeans besitzt jeder Deutsche in seinem Schrank. Ungefähr 5,4 Milliarden Euro Umsatz pro
Jahr erzielt die Jeans-Branche in Deutschland.
 

Die Erfolgsstory der Nietenhose

Alles begann Mitte des 19. Jahrhunderts in Amerika. Levi Strauss, ein aus Bayern stammender
jüdischer Industrieller, wanderte 1847 nach Amerika aus und eröffnete 1853, als das Land vom
Goldrausch erfasst wurde, in San Francisco ein Textilwarengeschäft. Dort verkaufte er zunächst
Stoffe und Zeltplanen aus Segeltuch. Dann kam ihm eine Geschäftsidee: Er begann für die Goldgräber
strapazierfähige Arbeitshosen aus Segeltuch, sogenannte Duck Pants, zu entwerfen. Jedoch erwiesen
sich die Hosen als nicht stabil genug und die Taschen rissen, wenn die Goldgräber sie mit Steinen
vollstopften.

1870 hatte einer von Levis Kunden, der Schneider Jacob Davis, einen genialen Einfall. Er verstärkte
die Hosen an den Gesäß- und Seitentaschen mit Nieten. Weil sich Davis die Patentierung der
Nietenhose nicht alleine leisten konnte, wandte er sich an Levi Strauss. So wurden die beiden zu
Geschäftspartnern und erhielten 1873 schließlich das Patent. Die „Waist Overalls“ wurden zum
Verkaufsschlager und entwickelten sich zum Dresscode der Arbeiterschaft. Der anfangs verwendete
Segeltuchstoff wurde bald durch einen blau gefärbten Baumwollstoff ersetzt. Diesen bezogen Levi
und Davis aus der französischen Stadt Nîmes, er hieß ursprünglich „Serge de Nîmes“ (Gewebe aus
Nîmes). Daraus wurde bald die Bezeichnung Denim.
Zu Lebzeiten von Strauss und Davis hieß die Jeans jedoch noch nicht Jeans, sondern es blieb vorerst
bei den „Waist Overalls“ (Hüftoverall). Der Begriff Jeans kam erst viel später im 20. Jahrhundert auf
und leitet sich von der italienischen Stadt Genua (französisch: Gênes) ab, dem damaligen Zentrum für
Baumwollstoffe, welche von dort in die USA importiert wurden.
 

Von der Arbeits- zur Kulthose: wie die Jeans zur Alltagskleidung für jeden wurde


Ursprünglich als reine Arbeitsbekleidung für Minenarbeiter, Goldgräber, Holzfäller und später auch
Cowboys konstruiert, entwickelte sich die Hose erst im 20. Jahrhundert allmählich zur populären
Freizeitkleidung für jedermann. Dies begann in der Zeit der Weltwirtschaftskrise, als viele Amerikaner
Ferien auf Cowboy-Ranches im Westen des Landes machten und die Jeans als Freizeithose mit in ihre
Heimat brachten. Filmikonen wie John Wayne trugen dabei erheblich zum Kultstatus der Jeans bei,
indem sie sich in ihren Westernfilmen in dieser Hose zeigten.
Nach Europa und somit auch nach Deutschland gelangte die Jeans schließlich erst nach dem Zweiten
Weltkrieg durch amerikanische Soldaten. Unter Jugendlichen wurde sie in den 1950er Jahren zum
Symbol für Unabhängigkeit und Rebellion gegen den konservativen Zeitgeist. 1953 wurde in
Deutschland unter dem Namen „Girls-Camping-Hose“ die erste Jeans für Frauen produziert. In den
1960er Jahren wurde die Jeans zum massentauglichen Produkt und etablierte sich als Kultobjekt.
An der Ursprungsform der Hose hat sich seit ihrer Erfindung nichts geändert. Die klassische Jeans war
gekennzeichnet durch fünf Taschen, mehrere Gürtelschlaufen, sechs Nieten, die hervorstechende
Steppnaht, einen Knopf mit Reißverschluss oder einer Knopfleiste. Lediglich das Design, der Stil und
der Schnitt wandelten sich im Laufe der Jahre und waren auch immer Ausdruck ihrer jeweiligen Zeit.
Gerade solche Eigenschaften wie Wandelbarkeit und Bequemlichkeit machen die Jeans zur Nummer
eins unter den Hosen.

 

 

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